Goethe als Literatur-Figur

Im Oktober 2016 erschien beim Göttinger Wallstein Verlag das Buch Goethe als Literatur-Figur, herausgegeben von Alexander Honold, Edith Anna Kunz und Hans-Jürgen Schrader. Hierin befindet sich auch der Essay von Evelyne Polt-Heinzl: Goethe in einer Momentaufnahme Stefan Zweigs oder Im Labyrinth von Verehrung, Superlativen und der (österreichischen) Last des Spätgeborenen.

Der Verlag selbst schreibt hier:

 

Goethes Leben und Persönlichkeit sind quellenreich dokumentiert – und sie wurden selber zum Gegenstand künstlerischer Anverwandlung. Dichterkollegen widmeten ihm faktentreue und phantasierte, bewundernde und bissige Porträts in allen erdenklichen Medien, Gattungen und Schattierungen. Leichte Muse und schicksalsschwere Szenen führen »ihren« Goethe in unterschiedlichster Beleuchtung auf die Bühne. Auch in Musik, Kunst und Film spiegelt sich das Dichterbild. Goethe als die deutsche Literatur-Figur – das ergibt eine facettenreiche Bestandsaufnahme seines produktiven Nachlebens. Das Spektrum reicht vom Weggefährten J. M. R. Lenz bis in jüngste Goethe-Evokationen bei Martin Walser und Hanns-Josef Ortheil. Neben den »Herausforderern« Thomas Mann und Arno Schmidt kommen Lästerzungen wie Alfred Polgar oder Thomas Bernhard zu Wort. Auf die vehemente Annäherung durch Albrecht Schaeffer folgt die zögernde bei Stefan Zweig. Der dramatische Bogen führt von Karl Gutzkow über Franz Lehár zu den Goethe-Filmen der Gegenwart. Einleitend gibt Adolf Muschg über die Goethe-Gestalt seines Löwenstern-Romans Auskunft.

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