Neuedition des Romanfragments „Clarissa“ von Stefan Zweig

Am Dienstag, 5. November 2024, um 18:30 Uhr, stellen Prof. Dr. Werner Michler und Simone Lettner, MA BA (beide Universität Salzburg) die Neuedition des Romanfragments „Clarissa“ im Salzburger „Stefan Zweig Zentrum“ (Link: https://stefan-zweig-zentrum.at/) vor. Moderation: Dr. Klemens Renoldner

Stefan Zweig arbeitete an „Clarissa“ in seinen letzten Lebensmonaten im brasilianischen Exil.

Der Unterschied zur bisher bestehenden Edition, herausgegeben von Knut Beck im Jahr 1990, ist gravierend, die Neuausgabe präsentiert gleichsam einen „neuen“ Text. Es handelt sich um die erste textkritische Ausgabe von „Clarissa“ mit einem umfassenden Anhang (Stellenkommentar, Apparate, Informationen zur Entstehung und Überlieferung, Nachwort und Literaturhinweise).

Am 20. Jänner 2025, um 19:00 Uhr, wird diese Neuedition von „Clarissa“ in der „Österreichischen Gesellschaft für Literatur“ (Link: https://www.ogl.at/home/) in Wien vorgestellt. Moderation: Dr. Klemens Renoldner

Die Neuausgabe von „Clarissa“ ist Band 7 und zugleich der letzte Band der Salzburger Ausgabe des erzählerischen Werks Stefan Zweigs im Zsolnay Verlag, Wien.

Informationen zum Buch. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/stefan-zweig-clarissa-9783552058798-t-5347

3 Kommentare

  1. Frank Geuenich

    Ich bin schon sehr gespannt auf diese Neuausgabe – es ist, soweit ich weiß, nach Knut Becks Edition ja erst die zweite Ausgabe dieses Romanfragmentes überhaupt. Schade ist, dass damit die Salzburger Ausgabe nun abgeschlossen wird. Es gibt von Zweig ja noch viele weitere Texte, die eine sorgfältige Neuausgabe, zumal in optisch ansprechender Form, verdient hätten.

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    1. (zu Frank Greuenich) das ist ja nur zu wünschen, die Orginal-wort-und -schreibweisen bestimmen den Charakter der Texte entscheident – und kein noch so korrektes ‚Oberlehrerdeutsch – wie wir das früher etwas spöttisch nannten‘ berechtigt zu Regel-Bereinigungen – auch Namenvarianten gehören da doch dazu – und damit sei keinem Lektorat verwehrt zu Lebzeiten in direkter Zusammenarbeit, also Rücksprache mit den Schreibenden zu veröffentlichen –

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