Montag, 22. Juni, 18.30 Uhr
Stefan Zweig Zentrum | Edmundsburg
Französische Sprache, Kultur und Literatur faszinierten Stefan Zweig ein Leben lang. Der Austausch mit zentralen Persönlichkeiten des kulturellen und literarischen Lebens in Frankreich ist in zahllosen Briefen dokumentiert, von denen viele bislang kaum bekannt, nur schwer zugänglich und auch wissenschaftlich nicht erschlossen sind.
Im Pariser Verlag Albin Michel ist nun eine sorgfältig kommentierte Edition von mehr als 400 bislang unveröffentlichten Briefen Zweigs an seine französischen Freunde erschienen. Die Herausgeberin Brigitte Vergne-Cain wird den umfangreichen Band “Je ne me suis jamais senti un étranger en France“. Lettres à mes amis français (2026) vorstellen und Übersicht über einen weitläufigen Briefverkehr geben, der manchen überraschenden Einblick in Zweigs Netzwerke und in sein literarisches und politisches Engagement eröffnet.
Die Veranstaltung in deutscher Sprache wird in Kooperation mit der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft ausgerichtet.
Brigitte Vergne-Cain ist Germanistin und Übersetzerin. Sie lehrte am renommierten Lycée Louis-le-Grand in Paris. Besonders hervorzuheben sind ihre in Zusammenarbeit mit Gérard Rudent entstandenen kommentierten Editionen der erzählenden Schriften Zweigs, Schnitzlers und Kafkas (insgesamt 5 Bände, LGF Paris, La Pochothèque 1991–2001). Zuletzt sind mehrere Übersetzungen von Werken und Briefen Stefan Zweigs erschienen. Darunter Pas de défaite pour l’esprit libre. Écrits politiques (1911-1942) (Albin Michel, Paris 2020, Le Livre de Poche LGF 2022); Écrits littéraires, D’Homère à Tolstoï (1911-1933) (Albin Michel, Paris 2021, Livre de poche LGF 2023) und « J’aimerais penser que je vous manque un peu », Lettres à Lotte 1934-1940, édition Oliver Matuschek, traduction et avant-propos B. Cain-Hérudent (Albin Michel, Paris 2023, Livre de poche LGF 2025).
Auf Ihr Kommen freuen sich
das Team des Stefan Zweig Zentrums und die Internationale Stefan Zweig Gesellschaft.

