Stefan Zweig und Frans Masereel: Zur Edition ihres Briefwechsels, Zoom-Vortrag von Julia Rebecca Glunk am 12.04.2021

Stefan Zweig und den belgischen Künstler Frans Masereel (1889–1972) verband, nachdem sie sich im November 1917 inmitten des Weltkriegs in der neutralen Schweiz kennengelernt hatten, eine fast fünfundzwanzigjährige intime persönliche Freundschaft und eine fruchtbare künstlerische und geschäftliche Zusammenarbeit.

Wie unmittelbar Zweig begann, nachdem er bei seinem ersten Besuch bei Masereel in Genf dessen Entwürfe zur Holzschnittserie La ville (Die Stadt) gesehen hatte, werbend und vermittelnd für das Werk des jungen Belgiers einzutreten, zeigen deutlich die Briefe – jene, die Zweig und Masereel austauschten, und jene, die sie an Dritte schrieben. Am Beispiel der durch Zweig 1917 eingeleiteten Geschäftsbeziehung Masereels mit dem Leipziger Verleger Anton Kippenberg (Insel Verlag) wird die Freiburger Literaturhistorikerin und Übersetzerin Julia Rebecca Glunk in ihrem Vortrag die Besonderheiten und Eigenschaften des ausführlichen Briefwechsels zwischen Zweig und Masereel sowie die spezifischen Herausforderungen seiner Erstausgabe vorstellen.

Zoom-Link (ohne Voranmeldung)

https://us02web.zoom.us/j/89436780275

Meeting-ID: 894 3678 0275

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